Initiativkomitee

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Als politischer Aussenseiter ging ich anfangs davon aus, dass ich die Initiative als Einzelperson einreichen könne. Mit dieser Annahme wandte ich mich mit einer ersten Vorversion des Initiativtextes an das Bundesamt für politische Rechte. Doch dabei wurde sofort klar:1045x

Bevor überhaupt mit der Unterschriftensammlung begonnen werden darf, verlangt das Gesetz ein offizielles Initiativkomitee mit mindestens sieben und höchstens 27 Personen. Als Initiant bin ich gesetzt – es fehlten also noch mindestens sechs weitere engagierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Inzwischen sind wir fast vollständig: Es fehlen nur noch zwei.

Wen suchen wir? Keine «hohen Tiere», für die Krankenkassenprämien kaum eine Rolle spielen. Gesucht sind Menschen aus der Mitte der Bevölkerung – die sich eine Einheits-KrankenKasse auch für sich selbst wünschen. Menschen mit gesundem Menschenverstand, mit Herzblut, mit Standfestigkeit und Unabhängigkeit.

Warum ist das so schwierig?

Ich bin seit Jahren gehbehindert und habe – neben meiner intensiven Arbeit für die Einheits-KrankenKasse – kaum noch Möglichkeiten, neue persönliche Kontakte zu knüpfen. Viele meiner Bekannten sind selbständig oder in leitenden Positionen tätig und scheiden wegen möglicher Interessenkonflikte von vornherein aus.

Warum «robust und unabhängig»?

Weil die Namen und Adressen aller Mitglieder des Initiativkomitees auf jedem Unterschriftenbogen öffentlich sichtbar sein müssen. Die meisten Unterzeichnenden werden diesen Kleindruck kaum beachten – doch es besteht die Möglichkeit, dass man als Komiteemitglied kontaktiert wird. Ob kritisch oder anerkennend: Das gehört zum demokratischen Engagement.

Können wir Sie als Mitglied für unser Initiativkomitee der einzigen, günstigsten und leistungsfähigsten Einheits-KrankenKasse – mit Bundesgarantie – gewinnen? Denken Sie dran: Die Pämie von 150 Franken wird in unserer Verfassung gesetzlich verankert!

Wenn Sie unsere Idee einer einzigen Krankenkasse für alle unterstützen möchten, würden wir uns sehr freuen, Sie im Initiativkomitee begrüssen zu dürfen. Wir müssen einen schriftlichen Vertrag abschliessen und dem Amt vorlegen. Rufen Sie mich am besten direkt an unter 079 300 93 62 (bitte lange klingeln lassen – ich rufe gegebenenfalls zurück).

Sobald unser Komitee vollständig ist, werden wir den Initiativtext beim Bundesamt einreichen. Danach folgen die offiziellen Übersetzungen und die Genehmigung der Unterschriftenformulare. Anschliessend wird der Initiativtext im Bundesblatt veröffentlicht – und erst dann wird unsere Initiative der Öffentlichkeit und auch den Medien bekannt. Ich muss mich etwas korrigieren: Ein grosser Teil kennt unsere Webseite bereits. Doch: Weil ihnen diese „Kartoffel“ zu heiss ist, haben sie bisher geschwiegen. Das wird sich ändern. Wir wissen jetzt schon, dass sich eine massive Minderheit gegen uns richten wird.

Dann geht es los. Wir freuen uns darauf!

Als Erstes werden wir unser Komitee mit weiteren Mitgliedern aus allen Sprachregionen erweitern und unsere Sitzungen vorwiegend online mit Untertiteln in der jeweiligen Sprache durchführen.

Merken Sie etwas? Auch wir als verantwortliche Gruppe reden nicht nur über Digitalisierung – wir leben sie vor.

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