Die ominöse Triemli-Rechnung Fr. 532.45
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26.2.2026 Diese Rechnung vom Triemli für die Abschluss-Untersuchung vom 23.10.2018 hatte es in sich. Leider kann ich Ihnen keine Übersetzung der untenstehenden Kopie liefern. Sie basiert auf 24,6 Minuten ärztlicher Arbeit, gemessen von Türschwelle zu Türschwelle. In der ersten Etappe von gut fünf Minuten musste meine Frau durch drei Apparate schauen, die alle notwendigen Messungen vornahmen. Das waren gleichzeitig die teuersten Teile dieser „Reise“: Gesamtkosten 2 × Fr. 138.74.
Der grüne Pfeil zeigt, dass die ersten fünf Minuten Fr. 16.56 kosten. Warum nicht Fr. 16.57 oder einen anderen Betrag? Wenn wir im Einkaufsladen etwas kaufen, sehen wir selten einen auf den Rappen genau berechneten Preis – ausser beispielsweise bei Lidl, wo Fr. 16.99 verlangt werden, um nicht Fr. 17.– schreiben zu müssen. Auf eine Stunde hochgerechnet ergibt dies Fr. 200.–. Das ist zwar deutlich mehr, als normale Unternehmer für ihre Dienstleistungen verrechnen, aber dafür steht uns jemand gegenüber, der einige Jahre länger studiert hat als ein Automechaniker. Also akzeptieren wir Fr. 200.– pro Arzt-Arbeitsstunde.
Die drei roten Pfeile deuten auf eine aus meiner Sicht menschenverachtende und charakterlose Praxis hin. Sie sind auf jeder Rechnung bis Ende 2025 zu finden. Es handelt sich dabei nicht um Arbeitszeit im üblichen Sinn, sondern um Zuschläge dafür, dass der Patient älter als 75 Jahre ist. Ich empfinde das als Affront, gewissermassen als Strafe dafür, dass ein junger Arzt einen alten Menschen behandeln muss. Dass es gleich drei solche Zuschläge sind, macht sprachlos.
All dies war für mich der Grund, den Wert dieser Behandlung auf der Basis von Fr. 200.– pro Stunde zu berechnen. Das heisst: Ich verlangte eine Reduktion von Fr. 532.45 auf Fr. 81.45.

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