Eine Leserin stellte mir die Schlüsselfrage:
„Wie kommst Du auf 150 Franken?“

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.Diese Seite ist ein Auszug aus unserer detaillierten Seite

Meine Antworten fallen mir leicht, ich muss nur etwas ausholen:

Ich erhielt eine Spitalrechnung, die – hochgerechnet – auf einem Stundenhonorar von 1’305 Franken basierte. Gemäss geltendem Tarif war diese Rechnung mehr als sechsmal zu teuer. Das gab mächtig Ärger, der für mich sogar mit einem Hausverbot endete.

Diese kriminelle Rechnung und das miserable Getue des Spitalchefs mit seinen Gehorsamen, die war mein Grundstein für die Gestaltung eines starken, lesenswerten Bundesgesetzes. Dieses wird – dank der Einheits-KrankenKasse – solche Übeltaten schon gar nicht mehr erst ermöglichen.

Dazu ein Vergleich:
Eine Reinigungsfirma verlangt heute rund 35 Franken pro Stunde – also 37-mal weniger. 37-mal weniger! Mit den gleichen 1’305 Franken könnte man eine Reinigungskraft für knapp 5 Arbeitstage beschäftigen – also eine ganze Woche! Welch ein krasses Missverhältnis und welch ein Wahnsinn! Hat es Ihnen jetzt auch gleich die „Sprache verschlagen»?

Mein persönlicher Rat – prüfen Sie es selbst:
Achten Sie beim nächsten Arztbesuch genau auf die Uhrzeit im Moment, wo Sie das Sprechzimmer betreten, und merken Sie sich, um welche Zeit Sie es wieder verlassen. Wenn später die Rechnungskopie kommt, rechnen Sie nach, welcher Stundenlohn Ihnen für Ihren Besuch verrechnet wurde. In diesem Moment spüren Sie, wie ungerecht das heutige System ist. Vergleichen Sie diesen Lohn auch mit Ihrem eigenen Lohn – Sie werden fassungslos sein! Auch ein Blick in die Seite meiner Erlebnisse mit diese Branche wird Ihnen Ihre Augen öffnen.

Wichtig und logisch:
Links sehen Sie MEDIFACT. Er steht für die Neuzeit im Gesundheitswesen – und für einen grundlegenden Systemwechsel.

MEDIFACT ist der neue Grossrechner der Einheits-KrankenKasse. Er verfügt über sämtliche relevanten Informationen zu Behandlungen und Operationen. Nur er hat sie alle geprüft und im Patientendossier (EPD) abgelegt und zur Vergütung freigegeben. Auch das gesamte medizinische Personal ist bei ihm – mitsamt seinem beruflichen Werdegang – erfasst. Ebenso kennt MEDIFACT alle gesundheitsrelevanten Daten der zuvor behandelten Patientinnen und Patienten.

Glauben Sie mir: Kein Mensch wäre in der Lage, innert Sekundenbruchteilen derart viele Zusammenhänge zu erkennen. Er kann – darauf basierend – sachliche und faktenbasierte Entscheidungen treffen.

So ist es heute: Ärztinnen, Ärzte und Pflegepersonal sind während mehr als der Hälfte ihrer Arbeitszeit mit dem Anfertigen von Operationsberichten, Pflegeberichten und anderen – heute noch nötigen – Arbeiten beschäftigt.

Später mit der EKK: Während der Arbeitszeit trägt das patientennahe Personal neu entwickelte und persönliche EKK-Tracker. Diese halten fest, wann und wo und wie lange das Personal mit einem Patienten zusammen ist. Das ist immer die Basis für jede Vergütung der EKK. Ohne Tracker wird keine Vergütung generiert.

Die Tracker zeichnen auch Gespräche auf, die MEDIFACT als Grundlage für die automatische Weiterverarbeitung braucht. Auch lange Gespräche, zB. beim Schichtwechsel, werden kürzer, weil MEDIFACT dem Personal, jenachdem wo es sich befindet, die richtigen Informationen ins Ohr flüstern kann.

Am Feierabend oder am Behandlungsende, „erholt“ sich der Tracker auf seiner Ladestation und übermittelt gleichzeitig das Erlebte an MEDIFACT.

MEDIFACT trennt Relevantes von Unrelevantem und löscht es. Er informiert Patienten in ihrer Sprache, holt deren Bestätigung ein, gibt Zahlungsanweisungen und speichert alles Wichtige im Patientendossier. Diese Aufzählung ist bei Weitem nicht abschliessend. MEDIFACT kann noch viel viel mehr!

Weil sich das Personal – bis auf unumgängliche Bildschirmeingaben – nicht mehr mit Administrativem abgeben muss, wird viel mehr Operations- und Pflegezeit verfügbar, was auch die Vergütungen auf mehr als das Doppelte erhöht.

Offiziell gilt der Arzttarif TARMED.
Dessen Position 00.0010 erlaubt 200 Franken pro Arztstunde. Alles darüber hinaus ist sachlich nicht zu rechtfertigen, es sei denn, es handelt sich um eine Spitzenleistung. Die mir verrechneten 1’305 Franken, notabene für eine einfache 0/8/15 Schlusskontrolle – ohne die Patientin zu berühren – gehörte nicht dazu. Die Rechnung war also mehr als sechsmal höher als das, was tariflich zulässig ist. Wenn die Spitalchefs die Leistungen ihrer guten Ärzte und Pflegende korrekt mit 200 Franken pro Stunde abrechnen würden, müsste analog auch meine Kassenprämie von 505 Franken mehr als sechsmal tiefer liegen – also bei rund 80 Franken. Weil die Einheits-KrankenKasse sehr viel mehr bieten wird, als es heute üblich ist, ist eine einheitliche Monatsprämie von 150 Franken sachlich und rechnerisch gerechtfertigt.

Das ist meine Antwort auf die obige Frage: Genau darum sind 150 Franken richtig!

Die Differenz zwischen 80 und 150 Franken, also 70 Franken, verwendet die EKK wie folgt:

Sie haben mehr von Ihrem verdienten Lohn in Ihrem Portemonnaie, weil Ihr Lohnabzug für „Nichtbetriebs-Unfall“ Vergangenheit ist.
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Null Franken Prämiengeld für Kinder bis zum 18. Lebensjahr. Heute zahlt eine Familie mit zwei Kindern in Zürich mindestens 1300 Franken pro Monat – und das nur, wenn keines von Ihnen zum Arzt muss. Falls doch, kommen noch verschiedene Selbstbehalte dazu. Pro Jahr sparen Sie mit der Einheits-KrankenKasse also unglaubliche 12000 Franken. Haben Sie sich schon überlegt, wohin Sie mit Ihren Kindern in die Ferien reisen?

Keine Selbstbehalte mehr.

Gratis Zahnarzt – ausser Zahnreinigung und medizinisch nicht angezeigtem Zahnersatz.

Freie Arztwahl, ausser in Spitälern.

Gratis Krankentransporte.

Ärztlich verschriebene, hier nicht erhältliche Medikamente, die Sie selbst importieren, werden vergütet.

Neu – und das gibt Ihnen ganz besondere Sicherheit: Ausschliesslich präzis auf ihr allenfalls krankes Organ spezialisierte und erfahrenste Chirurgen werden Sie – ohne nennenswerte Wartezeit – operieren können! Selbst Zusatzversicherte können nicht immer solche Vorteile geniessen. Diesbezüglich – gegen wir einer wunderbaren Zukunft entgegen.

 

 

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